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Wohin mit den Radfahrern?

Radtouren und Radwege in Würzburg



Wer mit seinem Rad unterwegs ist, spürt es überall in den Städten. Die kleinen Radwege am Seitenrand oder auf dem Fußgängerstreifen bieten nicht mehr wirklich ein komfortables Vorankommen. Ganz im Gegenteil. Oft sind sie mit Autos zugeparkt oder Fußgänger beanspruchen diesen Streifen für sich. Wer auf den Straßen in den großen Städten fährt, muss sehr vorsichtig sein. Die Unfallgefahr ist deutlich gestiegen. Immer mehr Autos und LKWs rasen über die Straßen und machen es den Radfahrern nicht leichter.

Schon lange wird darüber gestritten, welchen Platz Radfahrer in unserer Gesellschaft bekommen sollen. Besonders jetzt, wo sich Radfahrer den ohnehin knappen Platz auch noch mit E-Scootern teilen müssen.  Dass die Radwege ausgebaut werden müssen, steht also ohne Zweifel fest. Doch wie das gehen soll und wer die Kosten dafür übernimmt, ist vollkommen ungeklärt. Vielmehr setzten viele Städte auf einen Konflikt, den sie augenscheinlich sogar fördern. Da wird das Auto als Gegner der Radfreunde angeführt. Radwege müssen geschaffen werden, auch auf Kosten der Autofahrer lautet die Maxime. Eine gefährliche Maxime. Denn hier geht es nicht mehr um ein ausgeglichenes Miteinander, sondern um pure Konfrontation.

Radfahrer nehmen zu

In den S-Bahnen und Bussen ist das deutlich zu beobachten. Immer mehr Radfahrer neben ihr Rad mit in den Bus. Zu gewissen Zeiten sind S-Bahnen mit Rädern total überfüllt. Der Platz für andere Fahrgäste fällt dann weg. Bisher wird das toleriert, eine Lösung ist es jedoch nicht.

Ganz anders ist das in Belgien. Dort hat man schon vor Jahren die Radwege intelligent geplant und einfach ausgebaut. Und nicht nur das. Belgien hat die Steuern auf Fahrräder gesenkt, um die Anfrage anzukurbeln. Alles das funktioniert, da es dort gut Radwege gibt.

Klar ist, der Straßenraum muss neu aufgeteilt werden. Dabei sollte es aber nicht um Spaltung, sondern um intelligente Lösungen gehen. In den meisten Städten werden an den Angelpunkten (City, Bahnhof) in monatlichen Abständen die Alt Räder entsorgt, die seit Wochen dort abgestellt, aber nicht mehr abgeholt werden. Das Problem nimmt zu. Es muss sich also etwas ändern. Wir brauchen intelligente Lösungen, damit Radfahrer künftig wieder sicherer in der Stadt fahren können und dafür auch genügend Platz haben. Kurzfristig wird es aber kaum Lösungen geben. Am Ende kommen Kompromisse. Wir erinnern uns daran, wie sehr Deutschland festgefahren ist. Ein neuer Plan zum Umbau ruft zunächst, nach unendlich langen Planphasen, Kritiker auf den Tagesplan, die Einspruch erheben. Die Folge: Ein erheblicher Zeitaufschub entsteht, ein Kompromiss muss gefunden werden. Und die Bauausführung selbst dauert heute dreimal so lange, wie vor 15 Jahren. Während in China selbst große Bauvorhaben in einem Jahr umgesetzt werden können, brauchen wir 10 – 20 x so lange.

Radverkehr boomt

Dabei boomt der Radverkehr jetzt schon. In allen deutschen Großstädten ist das Radfahren bereits zum Problem geworden. 15 – 25 Prozent aller Verkehrswege werden durch Radfahrer eingenommen. Der Druck auf den Ausbau steigt, scheitert aber oft an den o. angesprochenen Punkten.

 
 
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