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Von Nord nach Ost: Mit dem Fahrrad oder Leihwagen von Hamburg nach Berlin



Zwei Großstädte, die mit Idylle und Schönheit verbunden sind: Auf dem Weg von der Hamburger Metropole in die Hauptstadt entdecken Radfahrer die wunderschöne Gegend von Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auf insgesamt 445 Kilometern erstreckt sich ein natürliches Gebiet, das zur Erholung und zum entspannten Radeln einlädt.

Die Strecke eignet sich für sportlich erprobte Fahrer und ist innerhalb von vier Tagen zu bewältigen. Der Havel- sowie der Elberadweg sind die beiden Hauptrouten, die auf der Strecke befahren werden. Versteckte Dörfer, ruhige Wiesen und satte Auen säumen die Wege und laden zum Verweilen ein. Hier können Genießer die Ruhe der Natur in vollen Zügen erleben.

Startpunkt der Route ist in der Hansestadt und verläuft weiter über Wittenberge, Havelberg sowie Brandenburg mit einem Abstecher nach Potsdam, um schlussendlich in Berlin-Spandau zu enden. Die angelegten vier Reisetage können natürlich auch von Anfängern gefahren werden. In diesem Fall sollte jedoch eine kürzere Etappeneinteilung erfolgen. Somit verlängert sich die Tour auf acht Tage. Wer die Strecke lieber mit dem Auto entdecken möchte, dem stehen kostengünstige und billige Mietwagen als Alternative zur Verfügung. Am Flughafen in Fuhlsbüttel oder vom Hamburger Hauptbahnhof aus kann die Reise zentral gelegen starten. Dabei stehen den Autofahrern eine Reihe von unterschiedlichen Klassen zur Verfügung, die sich auf die jeweiligen Ansprüche beziehen: Lieber ein Automatik- oder Schaltgetriebe? Ein sportlicher Wagen für zwei? Oder ein geräumiger Familienwagen, in dem auch Fahrräder transportiert werden können? Damit die Reise auch ohne Stress starten kann, sollte das Mietauto im Vorfeld gebucht und reserviert werden.


Quelle: Pexels

Der Norden ruft

Mit einem Fischbrötchen in der Hand kann Hamburg am ersten Tag in Ruhe erkundet werden. Von der Plaza der Elbphilharmonie blickt man über den Hafen, dreht eine Runde mit den kleinen Schifftaxis und bummelt am Abend über die „Rote Meile“, die ein Highlight bei jedem Hamburg Besuch ist. Besonders die Kneipe Zum Goldenen Handschuh ist seit Fatih Akins Beitrag zur Berlinale ein Stück sehenswerte Geschichte zum Anfassen geworden.

Von der Elbe geht es Richtung Hitzacker in das Alte Land mit Ziel Lauenburg. Die kleine Schifferstadt ist geprägt von alten Fachwerkhäusern, die seit dem 17. Jahrhundert das Stadtbild definieren. Auf dem kleinen Marktplatz genießt man einen Kaffee in der Sonne und kann einen kurzen Spaziergang durch die Gassen unternehmen. In vielen Ecken gibt es wunderschöne Handwerksarbeiten an den Häusern zu entdecken, die dem Begriff Fachwerk alle Ehre machen.

Von Lauenburg aus geht es weiter zum ersten Etappenziel Hitzacker. Die niedersächsische Stadt ist anerkannter Kneipp-Kurort. Zeit, für eine Runde Wellness, um die angestrengten Muskeln zu lockern. Auf der Stadtinsel lassen sich zahlreiche Arm- und Tretbecken finden, die frei zugänglich sind. Ebenfalls laden Fitnessgeräte und Barfußpfade zum Auspowern ein.


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Entlang der Havel

Am nächsten Tag geht es nach Havelberg. Doch bevor die ehemalige Bundesgartenschau-Stadt erreicht wird, wird die Grenze von Niedersachsen zu Sachsen-Anhalt passiert. Der Elberadweg schlängelt sich am Deich entlang und bietet einen traumhaften Ausblick auf das Wasser. Verweilen und entspannen sollten trotz der Etappenziele immer ausgiebig eingeplant werden. Von Hitzacker nach Havelberg sind ungefähr 120 Kilometer zu bewältigen, was eine kleine Rast durchaus zulässt.

Ein Zwischenstopp bietet sich auch in Gartow an. Der ausgewiesene Luftkurort bietet Aktivsportlern eine Menge an Möglichkeiten, sich zu bewegen - auf dem Land oder im Wasser. Wer mit dem Leihwagen noch etwas mehr von der Umgebung sehen will, kann in die Nemitzer Heide fahren. Es empfiehlt sich, bis zum Reiterhof Klaucke mit dem Auto anzureisen und von dort aus einen Ausritt mit einem der Pferde zu unternehmen, da es sich um ein Biosphärenreservat handelt. Anschließend erhebt sich die historische Altstadt von Wittenberge. Der Tag endet mit der Ankunft in Havelberg.

Eintauchen ins Seenparadies Brandenburg

Am Folgetag wird der Elberadweg verlassen. Fortan ist der Havelradweg das neue Zuhause der Radler. Das tiefe Grün der brandenburgischen Felder und Wiesen säumt die Wege und umrahmt viele idyllische Dörfer. Rathenow sollte mit einem Besuch des Optikindustriemuseums, den Haesler-Bauten sowie dem Sternenpark kombiniert werden. Zu kühleren Jahreszeiten lohnt sich eine Übernachtung in der Stadt oder ein zusätzlicher Ausflug ins Schollener Land. Für Autofahrer bietet sich ein Abstecher ins Schloss Schollene an. Das Rokoko-Schloss im Landkreis Stendal liegt etwas abseits des Radweges und sollte daher nur für Autotouren eingeplant werden. Parkplätze vor der Tür machen die Anreise sehr bequem und einfach.

Im Sommer dagegen ist ein Besuch im Seengebiet rund um Rathenow ein Muss. Zahlreiche Seen, Weiher und verborgene Uferstellen laden zum Baden ein. Auf mehrere Halbinseln verteilt kann das wasserreiche Gebiet auf Ausflugsschiffen bestaunt werden. Ein Sprung ins kühle Nass sorgt für die nötige Abkühlung. In der Stadt Brandenburg kann man den Tag dann ruhig ausklingen lassen.

Von der Idylle ins bunte Treiben 


Nach einigen Tagen der Ruhe und sattem Grün führt der Radweg zum letzten Halt der Radtour. Am Templiner See entlang ist die Skyline Berlins bereits zu erahnen, doch der Wannsee sollte für eine Extrarunde eingeplant werden. Das alte Stadtbad ist nicht nur im Sommer einen Ausflug wert.


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Das große Ziel ist nach mehr als 400 Kilometern nun erreicht. Die zahlreichen Möglichkeiten, den Tourabschluss in Berlin zu feiern, sind vielfältig. Von der pulsierenden Stadtmitte aus können Musicals, Theaterbesuche oder Shoppingrunden für ein buntes Programm sorgen. Besonders die kulinarische Vielfalt der Stadt ist nach einer Fahrradtour ein wirkliches Highlight.

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, wird auf der Strecke ein abwechslungsreiches Deutschland entdecken. Natürlich kann die Strecke auch in die entgegengesetzte Richtung gefahren werden und nach Belieben verkürzt oder verlängert werden. Die Alternative des Mietwagens ist auch ab Berlin möglich. Klicken Sie hier, wenn Sie statt des Rads einen Leihwagen für die Tour bevorzugen. Alle Sehenswürdigkeiten der Strecke sind auch mit dem Auto leicht zu erreichen. Touristenfreundliche Ausschilderungen und Wegweiser zeigen auch Autofahrern den Pfad zu den schönsten Ecken der Route.  

Egal, welche Art des Reisens gewählt wird: Der Elbe- und Havelradweg zählt zu den beliebtesten Strecken in Deutschland. Sehenswerte Kilometer sind damit garantiert - per Rad und mit dem Wagen.



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