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Ein Leitfaden für den Besuch der Tour de France mit Kindern



Die Tour de France gilt schon immer als härtestes Radrennen der Welt. Jedes Jahr kämpfen die besten Radfahrer der Welt um das „Maillot Jaune“. Dieses trägt auf jeder Etappe der Führende der Gesamtwertung. Traditionell wird es nach der letzten Zielankunft auf dem Champs-Élysées dem Gesamtsieger übergestreift, der sich zudem über 500.000 Euro Preisgeld freuen.

Bei jeder der 21 Etappen säumen Zehntausende Fans die Strecke und Jubeln den Radprofis zu. Zwar zieht das Feld der Radfahrer meist in wenigen Sekunden an den Zuschauern vorbei, doch ist ein Besuch der Tour ein Erlebnis für die ganze Familie. Schon Stunden vor der Ankunft der Fahrer zieht eine Werbekarawane, die meist aus fast 200 Fahrzeugen besteht, an den Zuschauern vorbei. Dabei werden kleine Werbegeschenke an die Zuschauer verteilt und für Stimmung gesorgt. Manche vergleichen diese mit einem Karnevalszug und sind mehr von ihr als von dem eigentlichen Rennen begeistert. Hier können Klein und Groß neben Fanartikeln auch Süßigkeiten ergattern und die Wartezeit auf das Feld der Radfahrer gut überbrücken. Es lohnt sich also durchaus, früh an der Strecke zu sein.

Für Zuschauer aus Deutschland war es traurig, zu vernehmen, dass der Streckenverlauf der Tour de France 2020 ausschließlich in Frankreich liegt. Nach dem Start in Düsseldorf vor zwei Jahren und Gastspielen in Frankreich und Holland, ist die kommende Tour also etwas schlechter von Deutschland aus zu erreichen. Eine Fahrt nach Südfrankreich, wo der Großteil der Strecke dieses Jahr verläuft, ist natürlich besonders mit Kindern im Auto sehr lang, doch wartet an der Strecke ein außergewöhnliches Erlebnis.

Besonders ein Besuch einer Bergetappe ist zu empfehlen. An den steilen Aufstiegen kämpfen meist die Favoriten um die Vorentscheidung und das Feld zieht viel langsamer, häufig in einzelnen Gruppen an den vielen Zuschauern vorbei. An den Anstiegen sollte man aber besonders auf die Kinder achten. Manch fanatischer Fan drängelt und schubst, um den besten Platz an der Straße zu ergattern und es geht so manchmal auch unter den Zuschauern hoch her. Ist man früh an der Strecke, ist es zu empfehlen, sich kurz vor der Zielankunft einer der fünf Bergetappen zu platzieren. Auf den letzten drei Kilometern werden seit Jahren Absperrgitter aufgestellt, um die Rennfahrer vor übereifrigen Fans zu schützen. Hier sind die Kinder sicher und können hinter dem Gitter eine optimale Sicht auf die Rennfahrer ergattern, die sich die letzten Kilometer zur Bergankunft hochquälen.

Etwas besonnener geht es in den Dörfern zu, die von der Tour in der Frühphase der einzelnen Etappen durchfahren werden. Hier kann man in aller Ruhe den ländlichen Flair Frankreichs genießen und dabei ohne großes Gedränge die Werbekarawane und das Feld vorbeiziehen sehen.


 
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